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How I Met Zappa-Database

I am searching for interviews or other newspaper articles on persons especially who occasionally or for a short time worked with Frank Zappa. Like the interview with Tom Waits I found recently who for a period of time played prior to his concerts; or statements by Sting, Dee Snyder, John Denver, Zubin Metha, Theodore Bikel, Joan Baez, John Lennon, Yoko Ono, Johnny Cash, Manuel, the gardener … whoever. Contributions by band members or co-workers usually are documented sufficiently but are welcome to shed new light into the matter.
(Partly covered by Arthur Barrow's "Of Course I Said Yes" and Andrew Greenaway's "The inside Stories of ZAPPA's other people")

English is welcome, other languages next to welcome ;-)

I you care to take the pains and transmit the texts in digital form that would be most welcome; if you have no possibility to OCR the articles copied pages can be mailed (address on demand).

The articles will be posted below.

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1999/04/03
Profil 14
Tom Waits
(Barney Hoskyns)

BH.: Sie sind damals (?) auch im Vorprogramm von Frank Zappa aufgetreten.
TW.: Frank hat mich immer ziemlich eingeschüchtert, weil er eine Art Baron war. Ein großer Mythos umgab ihn, und er hatte großes Selbstvertrauen, Führernatur und Vision. Aber meine Tournee mit ihm war ein Desaster. Ich ging auf die Bühne und setzte mich der vernichtenden Kritik eines Publikums aus, das nicht das meine war. Frank benutzte mich in Wahrheit nur, um die Temperatur zu messen. Er erscheint mir noch heute in Alpträumen und fragt mich: »Wie war’s da draußen?« Aber es war eine gute Erfahrung.

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1999/01
Sound Check
Peter Wolf
(Frank Mono)

FM.: Wie kam Deine Verbindung mit Frank Zappa zustande?
PW.: Gerade zwei Tage in L.A., lud mich Sängerin La Numi Washburn zu einer Session ins Studio ein. Noch am selben Tag engagierte mich ihr Produzent als Musical Director für die Produktion des Albums. Daß La Numi mit dem ehemaligen Drummer von Zappa das Zimmer teilte, wußte ich nicht. Jedenfalls spielte sie ihm die Tapes vor, und er wiederum Zappa. Du mußt dir vorstellen, um sieben Uhr morgens klingelt das Telefon und jemand sagt: »Hi … here is Frank Zappa.« Ich war vollkommen perplex. Er lud mich zum Vorspielen ein, und wir arbeiteten den ganzen Tag sehr intensiv, wobei er mein musikalisches Auffassungsvermögen genauestens taxierte.
FM.: Von 1976 bis 1980 warst Du Keyboarder von FZ and the Mothers of Invention. Einige seiner Musiker haben es nicht so lange mit ihm ausgehalten. Mußte man genauso verrückt sein wie er?
PW.: Wenn Du sagst: »verrückt sein wie er«, muß ich etwas korrigieren. Frank war eigentlich das Gegenteil von verrückt. Er war so straight, daß die Leute gedacht haben, er sei verrückt. Er war kein »Outs of bullshit« – keiner dieser Schwätzer. Har er etwas gesagt, meinte er es auch so, ohne dich manipulierenderweise in eine bestimmte Richtung steuern zu wollen. Wenn er sagte: » Ich möchte, daß du das machst«, dann war es einfach so, daß er wollte, daß du das machst. Zappa war der geradeste Mensch, den ich je kennengelernt habe – und der intelligenteste. Er hat mich sehr beeinflußt, und ich möchte die Erfahrung, ein solches Genie kennengelernt zu haben, nicht missen.